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Bayerischer Tennis-Verband

      

Mit starkem Kampfgeist zum Sieg

Sabine Klaschka holt sich den Titel der Deutschen Hallenmeisterschaften bei den Damen 35 in Karlsruhe

Sabine Klaschka (rechts) bezwingt Angelika Roesch im Finale der Deutschen Hallenmeisterschaften der Damen 35. (bild:S. Klaschka)

(13.03.2018) Vier Tage lang duellierten sich mehr als 80 Teilnehmer im Sportpark Fassbender bei den 33. Nationalen Deutschen Meisterschaften der Damen und Herren AK 30/ 35.

Zum ersten Mal trat Sabine Klaschka (TC Augsburg Siegentisch), die schon sieben Mal bei den US Open in der Qualifikation mitspielte und 2005 in Wimbledon als Qualifikantin ins Hauptfeld einzog, bei den Deutschen Senioren-Meisterschaften in Karlsruhe an. Weil die zweifache Mutter in diesem Jahr erst wenige Turniere mitspielen konnte, traf sie als Ungesetzte der AK 35 schon im Viertelfinale auf die starke Nummer eins Manon Kruse (TC Union Münster). In einem spannenden Dreisatz-Krimi musste die Augsburgerin ihren starken Kampfgeist unter Beweis stellen. Nachdem der erste Satz mit 3:6 an Kruse ging, kämpfte sich Klaschka wieder ins Match zurück und sicherte sich mit 6:4 den zweiten Satz. Der entscheidende Dritte verlangte von beiden noch einmal alles ab. Am Ende musste der Tie-Break entscheiden, in dem Klaschka beim Stand von 4:6 zwei Matchbälle abwehren konnte. Nach drei Stunden entschied die frühere Profispielerin die hart umkämpfte Partie schließlich für sich. Das Halbfinale, das noch am selben Tag stattfand, gewann Klaschka trotz des langen Matches zuvor ohne Probleme mit 6:1 und 6:1 gegen Nina Stepp (TC Bürgerweide, RPF).

Auch das Finale am Sonntag sollte nochmal eine spannende Partie werden. Auf die Augsburgerin wartete in Angelika Roesch eine frühere Turnierkollegin aus Baden, die sich im Halbfinale gegen Christine Scherl aus Oberfranken (Coburger Turnerschaft) mit 6:1 und 6:3 durchsetzte. Nachdem Klaschka gut ins Match startete und den ersten Satz souverän mit 6:3 gewinnen konnte, gab Roesch im Zweiten noch einmal alles und holte sich die 5:2-Führung. Jedoch konnte die Badenerin ihre zwei Satzbälle nicht nutzen und wieder zeigte Klaschka ihren starken Kampfgeist mit dem sie sich den Tie-Break und somit den Sieg sicherte. „Ich freue mich sehr über den Deutschen Meistertitel. Das Turnier war sehr gut besetzt und die letzten zwei Tage waren richtig hart“, so die glückliche Siegerin der Deutschen Hallenmeisterschaft.

Bei den Herren 35 zog Sebastian Schiessl vom TC Rot-Weiß Straubing souverän ins Halbfinale ein. Dort wartete auf den an fünf gesetzten Niederbayern die Nummer eins Andreas Thievessen (TV Espelkamp-Mittwald) aus Nordrhein Westfalen. Mit 1:6 und 4:6 musste sich Schiessl am Ende geschlagen geben. Den ersten Platz sicherte sich Marc Leimbach vom Tennis-Verband Niederrhein, der im Finale gegen Thievessen mit 6:4 und 6:2 die Oberhand behielt.

Der Württemberger Sascha Wennagel (TA TV Vaihingen) holte sich bei den Herren AK 30 gegen Jens Janssen (HTC Blau-Weiß Krefeld, TVN) mit 6:1, 6:3 den Sieg.

Mit 6:2 und 6:3 holte sich Sarah Gronert (Tennisclub Bredeny, TVN) gegen Katharina Jacob (TC Rheinstadion, TVN) den Titel der deutschen Meisterin in der AK 30.

Alle weiteren Ergebnisse des Turniers finden Sie >> hier<<.