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Bayerischer Tennis-Verband

Infos zum Spielen in mehreren Altersklassen und in zwei Vereinen

(20.02.2019) Dieser Themenbereich ist in § 15 „Meldung in mehreren Altersklassen“ sowie § 16 A „Spielgemeinschaften / Spielen in zwei Vereinen“ in den BTV-Wettspielbestimmungen festgehalten. Durch die Änderungen in § 16 A ergeben sich sowohl für Jugendliche als auch für Erwachsene neue Möglichkeiten für das „Spielen in zwei Vereinen“, nämlich über die Bildung einer Spielgemeinschaft (SG). Der Einsatz von Spielern, die über eine SG in einer Meldung aufgeführt sind, ist erstmals auch in den Bayern- und Landesligen möglich.

Nachfolgend wollen wir Ihnen diesen Sachverhalt näher erläutern und an Beispielen veranschaulichen.

Erwachsenen Altersklassen:

  • Bisher konnte ein Erwachsener im eigenen Verein oder über eine SG in einem anderen Verein in bis zu zwei Altersklassen gemeldet und jeweils unbegrenzt oft eingesetzt werden. Dies galt nicht für Spieler, die in Bundes- oder Regionalligen zum Einsatz kamen.
  • Ab der Sommersaison 2019 kann ein Erwachsener nun weiterhin entweder im eigenen Verein oder in einem anderen Verein in bis zu zwei Altersklassen gemeldet und jeweils unbegrenzt oft eingesetzt werden. Neu hinzugekommen ist nun die Möglichkeit, dass man in einer (1) Altersklasse im eigenen Verein und in einer (1) anderen Altersklasse in einem anderen Verein gemeldet und jeweils unbegrenzt oft eingesetzt werden kann. Dies gilt aber nicht für Spieler, die in Bundes- oder Regionalligen gemeldet werden. Hierzu gibt es in § 15 eine Sonderregel.

    Eine Tabelle mit entsprechenden Beispielen für den Erwachsenen-Bereich finden Sie unten im Zusatzdokument "Infos zum Spielen in mehreren Altersklassen und in zwei Vereinen".
Jugend-Altersklassen:
  • Bisher durfte eine jugendliche Person entweder nur in Verein A oder in Verein B in mehreren Jugend-AK gemeldet und jeweils unbegrenzt oft eingesetzt werden. Zukünftig darf diese auch in zwei Vereinen in Jugend-Altersklassen gemeldet werden, aber nicht in der gleichen AK in beiden Vereinen.

    Auch hier finden Sie entsprechende Beispiele unten im Zusatzdokument "Infos zum Spielen in mehreren Altersklassen und in zwei Vereinen".

Grundsätzliches für die Bildung einer Spielgemeinschaft (SG):
  • Bei einer SG ist Verein A der meldende Verein, der Verein B ist immer der Lizenzverein. Der Verein A bildet eine SG, indem er Personen des Vereins B in der namentlichen Mannschaftsmeldung als aufnehmender Verein A meldet.
    Der Name der Mannschaft ändert sich dadurch aber nicht. Der Verein B hat dadurch aber keine SG mit dem Verein A, er könnte seinerseits mit je einem anderen Verein pro Altersklasse eine SG bilden.
  • Pro Altersklasse (nicht Mannschaft) darf man nur mit einem (1) Verein eine SG bilden.
  • Personen, die in einer namentlichen Mannschaftsmeldung einer Bundesliga- oder Regionalliga-Meldung enthalten sind, dürfen nicht zusätzlich in einem anderen Verein (in einer anderen Altersklasse) gemeldet werden. Diese dürfen maximal noch in einer (1) zweiten Altersklasse im eigenen Verein spielen.
  • Vereine, die in einer Tennisgemeinschaft (TeG) spielen, dürfen sich über eine SG keine Personen ausleihen, aber jederzeit verleihen bzw. abgeben.
  • Voraussetzung für eine regelkonforme SG ist, dass der Verein, der die Person freigibt, für diese eine gültige Spiellizenz besitzt und diese auch als Mitglied an den BLSV meldet.
  • Weiter muss der aufnehmende Verein A vom abgebenden Verein B eine schriftliche Freigabe für die freizugebenden Altersklassen und die Person einholen. Diese Freigabe gilt immer nur für eine Saison. Die Freigabeerklärung verbleibt beim aufnehmenden Verein A und muss nur auf Verlangen der Sportaufsicht an diese gesendet werden!

Zusatzdokumente